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Facebook/Instagram vs. LinkedIn/Xing

23.06.2020 | Social Recruiting

Welche Plattform eignet sich nun besser um Mitarbeiter zu gewinnen?

Je nach Bedarf und Zielgruppe erfolgt die Entscheidung, welche Plattform besser geeignet ist. Schauen wir uns die Unterschiede im Detail an.

LinkedIn hat 260 Millionen aktive Nutzer pro Monat.
Facebook hat 2,9 Milliarden aktive Nutzer pro Monat.

Somit kann Facebook eine deutlich größere Reichweite vorweisen als LinkedIn.

Vergleichen wir nun das Publikum:

LinkedIn gilt als Karriere Netzwerk. Deshalb sind dort vermehrt Geschäftsleute zu finden.

Hingegen das Publikum auf Facebook. Wir haben dort ein komplett gemischtes Publikum in jeder Altersgruppe.
Das bedeutet, dass LinkedIn eher für B2B geeignet ist und Facebook für B2B + B2C.

Mitarbeiter gewinnen kann man auf beiden Portalen, wobei es hier ganz stark darauf ankommt, welche Position man zu besetzen hat.

Nun die Targeting Möglichkeiten:

LinkedIn:

  • Erfahrung – hier lässt sich die „Erfahrung“ basierend auf den Tätigkeitsbereich, Dienstgrad, oder dem Jobtitel targetieren.
  • Unternehmen – bis zu 100 verschiedene Unternehmen lassen sich hier angeben. Somit kann nach Angestellten in Unternehmen, oder aber nach Unternehmensgröße gesucht werden.
  • Ausbildung – hier haben Sie die Möglichkeit, die Ausbildungsstätte oder der Abschluss der Zielgruppe zu definieren.
  • Interessen – alle Interessen, die ein Nutzer hat, können eingegrenzt werden.
  • Identität – hier können das Alter und das Geschlecht ausgewählt werden.

Facebook:

  • Demografische Merkmale –Standort, Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus, Sprachen, Bildung, Arbeitgeber, Familienmitglieder, Religion, und viele weitere Merkmale stehen hier zur Auswahl bereit.
  • Interessen –alle Interessen des Nutzers können Sie targetieren.
  • Verhalten – hier können alle Vorlieben des Nutzers ausgewählt werden.
  • Verbindungen – Sie haben die Möglichkeit, Nutzer, die eine Verbindung zu Ihrer Seite haben, z.B. alle Nutzer, denen Ihre Facebook-Seite gefällt, direkt anzusprechen.
  • Retargeting – alle Nutzer, die schonmal auf Ihrer Webseite gewesen sind, mit eigenen Werbeanzeigen ansprechen.

Von den Targeting Optionen sind Facebook und LinkedIn sehr ähnlich. Auf LinkedIn haben mehr Personen Ihre Jobbezeichnung angegeben, weshalb es sich anbietet hier nach Unternehmen zu targetieren. Facebook eignet sich eher für Interessen, da wir hier einen riesigen Datenpool der Angaben der Nutzer und des Surfverhaltens der Nutzer haben.

Vergleichen wir nun noch das Nutzerverhalten:

Im Durchschnitt verbringen Nutzer auf LinkedIn 17 Minuten täglich.

Auf Facebook verbringen Nutzer im Durchschnitt 58 Minuten täglich.

Somit ist die Chance, dass Ihr Angebot wahrgenommen wird, auf Facebook höher.

LinkedIn Nutzer sind häufig während der Arbeitszeit online. Das liegt einerseits daran, dass LinkedIn überwiegend in Zusammenhang mit dem Job verwendet wird und daher nur kurz eine Vernetzung mit Kollegen getätigt wird, oder Branchenupdates eingeholt werden. Nutzer auf Facebook sind häufiger in der Freizeit online, da dieses Netzwerk eher für Unterhaltungs- oder private Zwecke genutzt wird.

Für Ihre Werbeanzeigen bedeutet dies:

Auf LinkedIn sollten Sie direkt auf den Punkt kommen, lange Texte vermeiden und eher auf präzise Texte setzen.

Auf Facebook hingegen können Sie längere Texte verwenden. Diese können den Nutzer träumen lassen.

Schauen wir uns noch den Facebook-Algorithmus an:

Der Facebook-Algorithmus bestimmt, was jeder Nutzer in seinem Newsfeed zu sehen bekommt. Die Beiträge werden somit vorgefiltert und der Nutzer bekommt nur die für ihn relevantesten News zu sehen. Dafür verwendet der Algorithmus alle Daten die er von Facebook sammeln kann. Dies sind z.B. Beiträge von Ihnen, Ihrer Freunde oder von Gruppen denen Sie beigetreten sind oder aber Seiten die Ihnen gefallen. Um genau vorhersagen zu können, was relevante Beiträge für Sie sind, verwendet Facebook also Ihr Profil und frühere Verhaltensweisen.

Genau deshalb weiß Facebook deutlich mehr über seine Nutzer als LinkedIn. Der Facebook-Algorithmus lernt dauerhaft von seinen Nutzern. Somit kann Ihre Stellenanzeige deutlich zielgerichteter ausgestrahlt werden

Zuletzt schauen wir uns noch die Kosten an:

Bereits am Mindestbetrag des Tagesbudgets macht sich der Kostenunterschied der beiden Plattformen bemerkbar:

Bei Facebook entspricht dieser Betrag mindestens 1 €.

Während das Mindesttagesbudget bei LinkedIn bei 10 € liegt.

Die durchschnittlichen Kosten pro Klick (CPC) auf LinkedIn betragen aktuell in etwa 5,60 € und sind damit mehr als acht mal höher als die CPC auf Facebook, die hier bei etwa 0,65 € liegen.

Fazit:

Je nach Ziel und Zielgruppe, die Sie erreichen möchten, muss man individuell abwägen, welche Plattform hier besser geeignet ist. Auf LinkedIn erreichen Sie früher die richtige Zielgruppe, aber geben dafür weitaus mehr Geld dafür aus. Auf Facebook benötigen Sie etwas mehr Zeit als auf LinkedIn da der Algorithmus erst von sich selbst lernen muss, aber dafür haben Sie deutlich geringere Kosten. Sobald der Algorithmus von Facebook gelernt hat, ist die Qualität der Bewerbungen mindestens genau so hoch wie die von LinedIn und das zu einem günstigeren Preis.

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